Der schlimmste Weg, den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen!

- Friedrich II der Große -

Ganz am Anfang Ihres Weges - auf den wir uns gemeinsam machen werden - steht Ihre persönliche Entscheidung, sich einer Therapie zu unterziehen. Möglicherweise leiden Sie an seelischen und/ oder körperlichen Problemen und haben vielleicht bereits versucht, alleine oder mit der Hilfe von Angehörigen/ Freunden damit klar zu kommen. Allmählich ist dann bei Ihnen das Bedürfnis und die Bereitschaft entstanden, eine/n TherapeutIn aufzusuchen. Ich freue mich, dass Sie nun auf mich gestoßen sind! Möglicherweise wird mein Therapieangebot nicht von heute auf morgen wirken - Veränderungen bedürfen Zeit und Mut - Sie werden Ihren Weg in Ihrem eigenen Tempo gehen!

Am Anfang der Therapie, beim ersten Gespräch also, geht es vor allem darum, dass wir uns gegenseitig kennen lernen. Ich werde Ihnen viele Fragen stellen, um Ihre Anliegen genau verstehen zu können, aber auch, damit Sie selbst Ihr Problem erkennen und auch eine genauere Vorstellung davon bekommen, was in den folgenden Gesprächen passieren wird. Gemeinsam werden wir die drängendsten Konflikte und Beschwerden analysieren und nach Lösungen suchen. 

Die darauffolgende(n) Gespräche/ Sitzung(en) dienen dazu, sich mit Ihren konkreten Problemen auseinanderzusetzen und neue Wege zu finden, sie zu bewältigen. Sie werden möglicherweise ungewohnte Verhaltensweisen ausprobieren und neue Erfahrungen machen.  Sie werden Ihre Probleme besser verstehen und lernen, Ihre „typischen Muster“ zu erkennen und zu durchbrechen. Unter Umständen trauern Sie auch um erlittene Verluste und Veränderungen oder es gelingt Ihnen, unterdrückte Gefühle zuzulassen, ihnen Ausdruck zu verleihen und eine Richtung zu geben.


Die Inhalte und Schwerpunkte meiner Angebote variieren – je nachdem, was Sie erlebt haben, welche Fähigkeiten Sie mitbringen, welche Lösungsstrategien Sie bisher entwickelt haben oder natürlich auch, welche Herangehensweise Ihnen entspricht.

Ich arbeite mit unterschiedlichen Methoden - vorwiegend nutze ich Methoden aus der Systemischen Therapie, der Hypnose und der Reinkarnationstherapie.

Methoden

Systemische Therapie


Die Systemische Therapie ist eine Form der Psychotherapie. 
Diese vorwiegend gesprächsorientierte Methode fokussiert sich auf die Interaktion und Kommunikation zwischen den Mitgliedern einer Familie (eines sozialen Systems) und deren sozialer Umwelt. Deshalb spricht man häufig auch von Systemischer ´Familientherapie´, obwohl die Systemische Therapie auch in Form von Einzel- oder Paartherapie durchgeführt wird. 
Die Systemische Therapie ist wissenschaftlich anerkannt und ihre Wirksamkeit nachgewiesen. 
Das Besondere dieser effizienten Therapieform liegt darin, dass sie Probleme oder Krankheiten nicht in erster Linie oder gar ausschließlich als rein personenbezogen begreift, sondern den Zusammenhang der Person mit ihren vielfältigen Beziehungsstrukturen, ihren Lebensbedingungen und der oftmals auch individuellen (Familien-)Geschichte in den Mittelpunkt stellt. 
Diese Betrachtungsweise führt dazu, dass Probleme und Krankheiten vor allem als Ergebnisse bestimmter Kommunikations- und Interaktionsstrukturen in sozialen Systemen (z. B. der Familie) erkannt und entsprechend therapiert werden. 
Die Systemische Therapie ist dabei ressourcenorientiert. Anstatt den Blick auf die Defizite und Schwächen zu richten, werden die Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen einer Person bzw. einer Familie wahrgenommen, bewusst gemacht und letztendlich belebt, also verstärkt. 
Als Systemikerin bin ich überzeugt, dass alle Antworten im ´Ratsuchenden´ selbst – also in Ihnen – versteckt sind und letztlich nur dort zu finden sind! Deshalb werde ich Ihnen – zumindest zu Beginn – viele Fragen stellen und zunächst auch keine Ratschläge erteilen. Denn jeder Mensch ist Experte seines eigenen Lebens und wird als solcher anerkannt. Das bedeutet auch, dass Sie entscheiden, was Ihnen hilft und in welchen Abständen Sie zu mir kommen. 
Ich verstehe mich als impulsgebender ´Wegbegleiter´ und kann Ihnen u.a. dabei helfen,

  • neue Sichtweisen zu erkennen
  • andere Blickwinkel in Beziehungsgeflechten zu öffnen
  • eingefahrene Strukturen zu lösen
  • mit Ihnen zusammen Lösungsperspektiven zu erarbeiten
  • Ihre Potentiale auszuschöpfen

Hypnose


Unter Hypnose ist grundsätzlich ein veränderter Bewusstseins- oder Gehirnaktivitätszustand zu verstehen. Es soll eine sog. hypnotische Trance herbeigeführt werden, die mit einer gesteigerten und fokussierten Aufmerksamkeit einhergeht und mit der ein Kontakt mit dem Unterbewusstsein erleichtert wird. Das Wort selbst stammt vom griechischen Wort ´hypnos´, das ´Schlaf´ bedeutet. Früher ging man davon aus, dass es sich dabei um einen schlafähnlichen Zustand handelte.
Leider ist - womöglich auch deshalb - des Öfteren die Meinung verbreitet, dass eine Person, die hypnotisiert wird, bewusstlos, wehrlos oder sogar willenlos sei und sich an nichts mehr erinnern könne. Dies ist jedoch keineswegs der Fall! Interessanterweise fällt eine Person in der Regel so tief in einen Trancezustand, wie es für sie selbst gut bzw. für die Lösung ihres Problems erforderlich ist.
Hypnose ist kein einheitlicher Zustand; es können durch diverse Techniken unterschiedliche ´Trancezustände´ herbeigeführt werden. Es gibt nicht die ´eine´ Trance, sondern unterschiedliche Trancetiefen.
In meiner Therapie geht es größtenteils um eine Entspannungstrance, eine interaktive Trance oder eine verhaltensändernde Trance.
Bei der Entspannungstrance geht es - wie es der Name schon verrät - primär darum, eine Entspannung herbeizuführen. Dabei kann, aber muss nicht das Bewusstsein verändert sein.
Die interaktive Trance erlaubt es, real wirkende Sinneswahrnehmungen wie eine Art ´innerer Film´ zu erleben (siehe dazu auchReinkarnationstherapie)
Therapeutisch ist die verhaltensändernde Trance von besonderer Bedeutung. In dieser Trance lassen sich Verhaltensmuster (wie z.B. Essverhalten, Rauchverhalten, Denkmuster, Ängste, Unsicherheiten usw.) in der rechten Hemisphäre des Gehirns so beeinflussen, dass tatsächliche eine (dauerhafte) Verhaltensänderung herbeigeführt werden kann.
In einigen Fällen wende ich grundsätzlich keine Hypnose an (mehr dazu bei den Fragen).

Reinkarnationstherapie


Diese Methode, die sich zwischen der klassischen tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der spirituellen Philosophie bewegt, kann als eine Sonderform der Psychotherapie angesehen werden.
Weitere Synonyme dafür sind auch ´Rückführung´ oder ´Regressionshypnose´.
Ziel ist es, mit der Regression - also der Rückschau in die Vergangenheit - Bewusstseinszustände zu schaffen, die es erlauben, auf Wissen zuzugreifen, das im Unterbewusstsein verborgen ist und im Wachzustand nicht abgerufen werden kann.
Bei der Reinkarnationstherapie greife ich u.a. auf Techniken zurück, die ich auch in der Hypnose anwende.
Eine Rückschau in die Vergangenheit kann nicht nur eine ´Reise ins frühere Leben´ bedeuten oder beinhalten, sondern auch für viele weitere Zwecke eingesetzt werden. Es können z.B. gezielte Erinnerungen wieder hervorgerufen werden. Oder es kann eine Ursachenforschung angestoßen werden, die es beispielsweise erlaubt, Probleme, die aus der Kindheit, der Jugend oder aus einem anderen Zeitpunkt dieses Lebens stammen, zu analysieren und anzugehen.
Zum Beispiel: Woher kommt genau meine Angst? Weshalb reagiere ich in dieser Situation immer gleich? Was macht mich zu dem, was ich bin? Wieso treffe ich dauernd auf einen bestimmten Typ Mensch und ´falle´ immer darauf herein?

Behandlungsthemen

Grundsätzlich können fast alle Probleme oder Krankheiten behandelt werden - das Spektrum reicht von A-Z.

Hier nur ein paar Beispiele:

  • Abhängigkeiten (z.B. Alkohol, Rauchen, Nägelkauen, Süßigkeiten,...), Abnehmen, Ängste
  • Burnout, Bewältigung von Stress
  • Depressive Verstimmungen
  • Entspannung, Erziehungsfragen
  • Familiäre Probleme
  • Gewalterfahrungen, Gewichtsprobleme, Gesunde Ernährung
  • Hypertonie, Hyperaktivität
  • Individuelle Beratung und Begleitung
  • Konfliktmanagement, Konzentrationsschwierigkeiten
  • Lebensberatung, Lösungsorientierung
  • Mobbing, Motivationsprobleme
  • Niedergeschlagenheit, Nervosität, Neubeginn
  • Optimales Lernen (Superlearning)
  • Paarprobleme, Psychosomatische Beschwerden, Prüfungsangst, Phobien, Panikattacken
  • Raucherentwöhnung, Rückführungen
  • Schlafstörungen, Schmerzen, Schulthemen (z.B. Schulangst), Stressmanagement, Selbstbewusstseinsstärkung
  • Trauerbewältigung, Trennung
  • Unruhe, Überwindung von Angst
  • Veränderung
  • Weiterentwicklung, Wettkampfvorbereitung
  • Zwänge

 

In seltenen Fällen sollten bestimmte Symptome fachärztlich abgeklärt/ begleitet werden. Aus diesem Grund wende ich unter gewissen Voraussetzungen keine Hypnose an. Mehr dazu unter Fragen.

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